Pension Schöller

„Ich habe schon seit langem einen sehnlichen Wunsch. Da habe ich nämlich vor einiger Zeit einen außerordentlich fesselnden Artikel über Heilanstalten für Geisteskranke gelesen, und da ist natürlich sofort in mir der Gedanke rege geworden, einmal eine solche Anstalt zu besuchen.“ – Dieser Wunsch des Rentiers Klapproth, der sein beschauliches Landgut in der Provinz verlassen hat, um in der Großstadt das Abenteuer zu suchen und damit zu Hause am Stammtisch zu prahlen, löst eine Kette von aberwitzigen Ver(w)irrungen aus: Denn sein Neffe setzt ihm – als Gegengeschäft für eine großzügige Geldspritze – kurzerhand eine respektable Familienpension als Irrenhaus und deren ein wenig exzentrische Gäste als dessen Insassen vor.

Ein Mann verbringt einen Abend unter „normalen“ Menschen, wähnt sich aber aufgrund falscher, von ihm selbst provozierter Ankündigungen in einer psychiatrischen Anstalt: Pension Schöller variiert mit dem „Bürger in Nöten“, ein Lieblingsthema des Genres Schwank, das in den letzten Jahrzehnten des 19. und den ersten des 20. Jahrhunderts blühte, und dessen populärste Vertreter neben Arnold und Bach und den Brüdern Schönthan das Duo Laufs/Jacoby waren. Pension Schöller ist ihr bekanntestes Stück, es wurde am 7. Oktober 1890 am Berliner Wallner-Theater uraufgeführt, vielfach bearbeitet und mehrfach erfolgreich verfilmt – ein echter Schwank-Klassiker, zum ersten Mal am Burgtheater.

Regie: Andreas Kriegenburg
Bühne: Harald B. Thor
Kostüme: Andrea Schraad
Licht: Friedrich Rom
Dramaturgie: Hans Mrak

Philipp Klapproth: Roland Koch
Ulrike Sprosser, Witwe, seine Schwester: Alexandra Henkel
Ida, ihre Tochter: Alina Fritsch
Franziska, ihre Tochter: Marta Kizyma
Alfred Klapproth: Tino Hillebrand
Ernst Kissling, Maler, Alfreds Freund: Martin Vischer
Fritz Bernhardy: Michael Masula
Josephine Krüger, Schriftstellerin: Christiane von Poelnitz
Amalie Pfeiffer, seine Schwägerin: Sabine Haupt
Friederike, ihre Tochter: Aenne Schwarz
Eugen Rümpel: Max Simonischek
Gröber, Major a.D.: Dietmar König

Beginn des Kartenvorverkaufs an der Tageskasse, telefonisch für Inhaber von Kreditkarten und im Internet: jeweils am 20. des Vormonats für den gesamten Monat und die ersten Tage des Folgemonats (z.B. am 20. Jänner für alle Vorstellungen im Februar und die ersten Tage im März). Der Kartenverkauf für den 25., 26., 31. 12. 2016 & 1. 1. 2017 startet am 20. 10. 2016.
Tageskassen: Zentrale Kassen der Bundestheater (1., Operngasse 2), Burgtheater (1., Universitätsring 2), Volksoper (9., Währinger Strasse 78): Montag-Freitag 8-18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 9-12 Uhr
Mit Kreditkarte: Tel: +43 1 513 1 513, täglich 10-21 Uhr
Kartenverkauf via Internet: www.burgtheater.at, www.culturall.com

Venue

Burgtheater

Universitätsring 2
1010 Wien

Tickets & Info

  • 7 - 61 €

Current Dates

  • Mon. 12 Dec 2016, 7:30 p.m.
  • Sun. 18 Dec 2016, 6 p.m.
  • Sat. 31 Dec 2016, 7 p.m.
  • Thu. 05 Jan 2017, 7:30 p.m.
  • Tue. 24 Jan 2017, 7:30 p.m.
  • Wed. 01 Feb 2017, 7:30 p.m.
  • Thu. 02 Feb 2017, 7:30 p.m.