"Das Herz so schwer wie Blei"

Das Ghetto Theresienstadt wurde von den Nationalsozialisten als privilegierter Lebensraum für Menschen jüdischer Herkunft vorgetäuscht. In Wahrheit diente die frühere Garnisonsstadt nördlich von Prag als Transitstätte für Deportationen in die Vernichtungslager im Osten. Die von Insassen hier fortgeführte kulturelle Tätigkeit steht im Mittelpunkt der Ausstellung.

Kunst und Kultur bedeuteten Widerstand und geistiges Überlebensmittel. „Hungrig, ja, Schmerzen, ja, Gewalt. Aber Kunst war unsere Lebensenergie. Das Leben war im Geist“, so der Maler Frederick Terna, ein Überlebender, heute. Die Ausstellung folgt Spuren individueller Beschäftigung mit bildender Kunst unter dem NS-Terror in Terezín. Im Mittelpunkt stehen Malereien und Graphiken österreichischer und tschechischer Ghettoinsassen, die zum Großteil erstmals in Österreich gezeigt werden.

Veranstaltungsort

Volkskundemuseum Wien

Laudongasse 15-19
1080 Wien

Aktuelle Termine

  • Sa. 15. Dez 2018, 10:00 - 17:00
  • So. 16. Dez 2018, 10:00 - 17:00