Der Besuch der alten Dame

Der Besuch der alten Dame

Regie
Stephan Müller

Premiere: 18. 10. 2018

Wieviel ist ein Menschenleben wert? Eine Milliarde bietet Claire Zachanassian den Einwohnern des Städtchens Güllen, wenn dafür der Mann, der sie einst ins Unglück stürzte, von seinen Mitbürgern geopfert wird. Die entrüsteten Güllener lehnen das Angebot zunächst entschieden ab. Doch wie lange können sie der Verlockung des Geldes widerstehen? Und verdient das Opfer nicht im Grunde die Strafe? Dürrenmatts zeitlose Tragikomödie bietet eine Paraderolle für die Nestroy-Preisträgerin Andrea Jonasson.

Ich habe nichts gegen Gesellschaftsordnungen, die partiell vernünftig sind, ich weigere mich nur, sie heilig zu sprechen und den gewaltigen Rest ihrer Unvernunft und ihrer Tabus als gottgegeben hinzunehmen: ich halte halbwegs vernünftige Gesellschaftsordnungen für verbesserungswürdig. Ich bin mit Sokrates der Meinung, die Größe eines Menschen liege darin, das Unrecht, das ihm widerfährt, ertragen zu können, es braucht jedoch soviel Größe dazu, dass ich es für meine politische Pflicht halte, alles zu versuchen, was einen Menschen hindert, in die Lage zu kommen, die Größe aufzubringen, ein solches Unrecht ertragen zu müssen.
Friedrich Dürrenmatt

Der Besuch einer Milliardärin in ihrer Heimatstadt ist heute ein Medienereignis. Mir geht es darum das Stück aus der putzigen Provinz der 50er Jahre in eine Vision von Gegenwarts-Machinationen zu verschieben. Zentral geht es um Mechanismen von Politik und Korruption, von Moral und Manipulation.
Stephan Müller

Veranstaltungsort

Theater in der Josefstadt

Josefstädter Straße 26
1080 Wien

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