Die Suffragetten

Die Suffragetten

Ein verwitweter Vater kümmert sich alleinerziehend um seine vier Töchter.
Die älteste Tochter, Stella, als Wäscherin dem Proletariat zugehörig, fühlt sich zur Frauenbewegung hingezogen und kämpft für den Bau einer Gruppe, welche den Weg zur Gleichheit von Frauen und Männern bis zum Ende beschreiten soll.
Sie wird später unterstützt und befeuert von der Nachricht, dass in Neuseeland im September 1893 das Frauenwahlrecht bereits allumfassend etabliert wurde, und versucht somit, auch in ihrer Familie sowie in ihrem sozialen Umfeld diese neue Position der Frauen zu verbreiten und zu instituieren.
Dies stößt zuallererst in der Familie auf die vehemente Ablehnung durch den Vater und zwei ihrer Schwestern, welche als VertreterInnen verschiedener Gesellschaftsschichten die Ablehnung der Frauenanliegen hartnäckig verteidigen.
Dennoch gelingt Stella, mehrere Arbeitskolleginnen als Mitstreiterinnen zu gewinnen, und mit Hilfe dieser sowie der von ihr aufgebauten Gruppe, einige spektakuläre Aktionen gewaltvoller Natur - spezifisch für die Zeit - in Wien zu setzen.
Die Konsequenzen all dieser Aktionen sind in der Änderung sowie der zunehmenden Akzeptanz quer durch die Gesellschaft zu spüren, und sie kristallisieren Stellas Ideen zu konkreten Forderungen, welche sie im Alten Rathaus schließlich im Rahmen einer Petition zum ersten Mal in Wien vorbringt.
Das Stück endet mit einer Brandrede, welche Stella im Kreise ihrer Mitstreiterinnen für den Vortrag im Alten Rathaus vorbereitet...

Regie & Ausstattung - Adrian GAZDARU

Veranstaltungsort

Pygmalion Theater

Alserstraße 43
1080 Wien

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  • Fr. 07. Sep 2018, 19:30