Anzenberger Gallery

Ruth Horak: Curator's Desktop

KünstlerInnen: Markus Burgstaller / John Cyr / Matthias Herrmann / Tamara Horakova + Ewald Maurer / Michael Hue / Doris Krüger & Walter Pardeller / Claudia Rohrauer / Hessam Samavatian / Gregor Schmoll / Sophie Thun / Irene Topcic / Michael Vorfeld / Anita Witek

Ordnung am Schreibtisch? Keine Chance. Zu viel gute Fotografie überall. Man muss sie unbedingt zeigen, zumindest über sie schreiben!
Wenn jemand wie die Kuratorin und Autorin Ruth Horak seit 20 Jahren über Fotografien redet, über ihre Hintergründe und Zusammenhänge, über ihren Status als Kunstwerk oder als Kommunikationsmedium, ist ein voller Schreibtisch die Vorstufe jeder Ausstellung, jedes Texts, jeder Vorlesung. Für die Sommerausstellung hat sie ihre aktuellen „objects of desire“ zusammengestellt, Werke von österreichischen und internationalen Künstler_innen, die sich durch eine besondere Bildsprache oder einen ungewöhnlichen Blick auf Alltägliches auszeichnen.

Wie auf dem (analogen und digitalen) Schreibtisch eines Kurators werden dem Original assoziativ andere Fotografien und Referenzen an die Seite gestellt, informatives ergänzt sinnliches, und immer wieder werden dabei die Fähigkeiten der Fotografie selbst vorgeführt - wenn sie Unsichtbares oder Detailliertes mit Präzision visualisiert – sowie ihre medialen Eigenheiten, ihre (Licht)Empfindlichkeit und Transparenz, ihre (inversen oder Sofortbild-) Prozesse. Die Künstler_innen greifen obsolete Materialien der analogen Fotografie auf oder bauen Apparate (um), sie arbeiten und belichten analog und digital, technisches Bild trifft auf künstlerisches Konzept, darkroom auf lightroom: Glühbirnen, Entwicklerschalen, Lichtschutzsäcke, Polaroid-Chemie, amorphe Formen, fragile Oberflächen, Transparenz und Täuschung. Negativ und Fotogramm bringen eine ungewöhnliche Farbgebung und Abstraktion ins Spiel.

Mit einigen der ausgewählten Künstler_innen verbindet Ruth Horak eine langjährige Zusammenarbeit und Wertschätzung für ihr Werk, anderen wiederum ist sie zufällig begegnet, hat ihr Werk nur kurz gesehen aber sich jahrelang daran erinnert. Für alle gilt, dass sie ästhetisch und inhaltlich ungewöhnliche Bildansätze verfolgen und sehr reflektiert in und mit ihrem Medium arbeiten.

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