Benjamin Butler: Recent Trees and Monochromes

In den vergangenen fünfzehn Jahren hat Benjamin Butler das Bäume-Motiv sowohl als konzeptuelle als auch als visuelle Trope immer mehr forciert und weiterentwickelt. Die Bäume in seiner neuen Ausstellung zeigen sich uns als einzelne, isolierte Gestalten vor schlichten Farbfeldern im Hintergrund. Um die bildlichen Beschränkungen des Motivs zu erweitern, bezieht sich Butler auf die visuellen Vokabulare des Modernismus und der psychedelischen Kunst, ohne dabei die volkstümliche Schlichtheit oder die Anklänge der allgegenwärtigen Populärkultur aus den Augen zu verlieren. Seine Bäume können als einzelne Kunstwerke betrachtet werden, aber auch als Teile von Wäldern, als Arbeiten im Wechselspiel mit ihrer Installation oder als Fortsetzung seines Langzeitprojekts.
 
Schon bei seiner ersten Einzelausstellung bei Martin Janda 2002 nahm Butler auf Staffeleigemälde von Landschaften oder einfachen Veduten Bezug. Mit den neuen „monochromen“ Bildern kommt er einmal mehr auf diese frühen Bezüge zurück. Während er bei den vorigen Bildern Gegenstände wie Bäume und Zweige abstrahierte, funktionieren diese einfarbigen Gemälde genau umgekehrt. Sie präsentieren die Totale auf eine entfernt scheinende Landschaft durch den Filter der monochromen Abstraktion. Die Bilder verbinden somit zwei kunsthistorische Gattungen, nämlich die Landschaftsmalerei und den Minimalismus. Figur-Grund-Beziehungen (Untermalung und Übermalung), verschiedene Abstraktionsarten sowie die Überblendung von Positiv- und Negativbild ergeben im Zusammenspiel kontemplativ schillernde Gemälde.

Aktuelle Termine

  • Di. 22. Mai 2018, 11:00 - 18:00
  • Mi. 23. Mai 2018, 11:00 - 18:00
  • Do. 24. Mai 2018, 11:00 - 18:00
  • Fr. 25. Mai 2018, 11:00 - 18:00
  • Sa. 26. Mai 2018, 11:00 - 16:00
  • Di. 29. Mai 2018, 11:00 - 18:00
  • Mi. 30. Mai 2018, 11:00 - 18:00
  • Fr. 01. Jun 2018, 11:00 - 18:00
  • Sa. 02. Jun 2018, 11:00 - 16:00