Bild von Gustav Klimt: Frauenkopf mit Pelzkragen

Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa

Gustav Klimt – kaum ein Name steht wie dieser für österreichisches Kunstschaffen. Als er wie auch Egon Schiele, Koloman Moser und Otto Wagner 1918 stirbt, gilt das als Ende einer Ära. Das Kunstgeschehen hatte sich tatsächlich jedoch schon früher von deren Einfluss gelöst. Von politischen Umbrüchen nur peripher berührt entfaltet sich in den Ländern der Donaumonarchie ein reges Kunstschaffen, geprägt vom Wunsch nach Aufbruch. Die Ausstellung im Unteren Belvedere führt Sie durch diese Epoche nach Klimt!

Die Zwischenkriegszeit ist geprägt von dem Wunsch internationaler Vernetzung abseits neuer politischer und ideologischer Grenzen. Es herrscht reger künstlerischer Austausch, aus dem heraus sich konstruktive, expressionistische und phantastische Tendenzen entfalten. Kosmopolitische Künstler_innennetzwerke entstehen unter den Kunstschaffenden der ehemaligen Donaumonarchie. Große Bedeutung kommt dabei zunehmend Zeitschriften zu, über die sich neue Positionen verbreiten. Der Ausbruch des 2. Weltkriegs setzte dieser Internationalisierung ein jähes Ende, und rückt das Verständnis der kulturellen Gemeinsamkeiten wieder in den Hintergrund. Die Ausstellung will die Parallelen dieser Zeit wieder sichtbar machen, und Kontinuität und Wandel in der Kunst der Donaumonarchie darstellen.

Veranstaltungsort

Belvedere - Unteres Belvedere & Orangerie

Rennweg 6
1030 Wien

Aktuelle Termine

  • Do. 16. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • Fr. 17. Aug 2018, 10:00 - 21:00
  • Sa. 18. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • So. 19. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • Mo. 20. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • Di. 21. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • Mi. 22. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • Do. 23. Aug 2018, 10:00 - 18:00
  • Fr. 24. Aug 2018, 10:00 - 21:00
  • Sa. 25. Aug 2018, 10:00 - 18:00
Alle Daten

Alle Termine

August

  • So. 26. Aug 2018, 10:00 - 18:00