Wiener Konzerthaus

Der Großinquisitor

Akademietheater Außenansicht
Akademietheater / (c) Burgtheater
Akademietheater Außenansicht

Fjodor M. Dostojewskij mit dem Monolog Falsch verbunden von Botho Strauß
gelesen und gespielt von Barbara Petritsch, musikalisch umrahmt von Richie Winkler

Eine besondere Stellung in Fjodor Dostojewskijs monumentalem Spätwerk Die Brüder Karamasow nimmt die parabelhafte Erzählung vom Großinquisitor ein. Diese ist im Spanien des 16. Jahrhunderts angesiedelt und handelt von der Wiederkehr von Jesus Christus, der Opfer der in seinem Namen ausgeübten Inquisition zu werden droht. Die monologische Rede des Großinquisitors, die sich mit ethisch-moralischen und religionsphilosophischen Problemen beschäftigt, wird von Barbara Petritsch auf die Bühne des Akademietheaters gebracht.

Das Thema der Einsamkeit und der damit verbundenen Gottessuche aufgreifend erfolgt der Einstieg mit Lottes Monolog Falsch verbunden aus Botho Strauß’ Stück Groß und Klein. Durch die Kombination dieser literarischen Meisterwerke entsteht ein Abend, der sich an existenzielle Sinnfragen heranwagt und diesbezüglich das Theater als idealen Raum der Antwortsuche begreift.

Veranstaltungsort

Akademietheater

Lisztstraße 1
1030 Wien

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  • Mi. 20. Mär 2024, 20:00