Schauspielhaus, außen

Elektra – Was ist das für 1 morgen?

eine elektronische Kammeroper

Regie & Musik: Jacob Suske

Premiere am 31. Dezember 2017
 
Lässt sich das Räderwerk von Hass und Vergeltung noch stoppen? Jacob Suske und Ann Cotten befragen in ihrer elektronischen Kammeroper die Verflechtungen von Liebe und Macht in einer dysfunktionalen Familie. 
Wie kaum eine andere Figur ist Elektra Gegenstand widersprüchlicher Erzählungen. Erstmals taucht sie in Homers »Ilias« auf, dann folgen Auftritte bei Sophokles, Aischylos, Euripides, Hofmannsthal, Strauss, Hauptmann, O´Neill, Sartre. Die unterschiedlichsten Autoren haben sich in den tiefen Stollen dieser fluchbeladenen Familiengeschichte begeben, um nach neuen Erkenntnissen und Deutungsmöglichkeiten zu suchen und ihre jeweiligen Realitäten im Spiegel des antiken Mythos zu befragen. Die Darstellung Elektras changiert zwischen schicksalsergebener Heldin, eifersüchtiger Nebenbuhlerin der Mutter, naiver Anstifterin und aufrechter Kämpferin für Recht und Vaterland. Elektra, Tochter Agamemnons, des alten Haudegens und Trojabezwingers, Tochter der wendigen Klytaimnestra: Sie ist das letzte Glied in einer Kette von innerfamiliären Mordfällen.

Veranstaltungsort

Schauspielhaus

Porzellangasse 19
1090 Wien

Aktuelle Termine

  • So. 31. Dez 2017, 19:00
  • Di. 02. Jan 2018, 20:00
  • Mi. 03. Jan 2018, 20:00
  • Sa. 06. Jan 2018, 20:00
  • So. 07. Jan 2018, 20:00
  • Mi. 10. Jan 2018, 20:00
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  • Fr. 16. Feb 2018, 20:00
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