Non Government Art – Erste Jahresschau der Wiener Antisten

Im Manifestähnlichen Artikel „Wer die Kunst liebt, muss den Staat hassen“ der ersten Ausgabe heißt es: "Österreich ist anders. Österreich kennt keine Revolutionen. Österreich ist ein Beamten- und Funktionärsstaat. Das österreichische Synonym für Freiheit ist Pragmatisierung. Eins werden mit dem Staat wie einst Gott, Kaiser und Vaterland – das ist österreichische Glückseligkeit. Leistung zählt nicht. Kreativität ist verdächtig. In Österreich wird vererbt. Die Bildung genauso wie das Haus, die soziale Stellung oder die Wohnung im Gemeindebau. Das Credo aller relevanten politischen Parteien und Bewegungen ist die Staatstreue. Opposition – von links bis rechts – reduziert sich in Österreich auf den Ruf nach mehr Polizei, Staat und Überwachung. Sonst nichts." Kritisiert wird der Staat, aber auch die österreichische Kunstszene, staatliche Subventionen, Galeristen, Museen, Museumsdirektorinnen.

Für die Ausstellung NON GOVERNMENT ART haben Lukas Pusch und TOMAK Künstler und Künstlerinnen aus dem Umfeld des „Antist“ eingeladen, die seit Gründung der Zeitschrift wichtige Beiträge geliefert haben (oder noch werden). Die eingeladenen Künstler und Künstlerinnen verbindet kein formalästhetischer Ansatz oder eine gemeinsame Kunst- oder Gesellschaftstheorie. Wenn die "Antisten“ etwas verbindet, ist es eine rebellische Grundhaltung, ein anarchisches Mißtrauen gegen den Staat und die Institution Kunst. Eine Haltung, die für produktive Unruhe im heutigen Kunstbetrieb sorgt und für nichts anderes als die Freiheit der Kunst steht. 

Die teilnehmende Künstler der Ausstellung sind:
John Barker, Blue Noses, Alexander Brener, Günter Brus, Daniel Chluba, Ines Doujak, Filius de Lacroix, Gerhard Frommel, Stefan Glettler, Karl Iro Goldblat, Rebecca Morgan, Maasai Mbili, Thomas Palme, Chloe Piene, Rudolf Polanszky, Lukas Pusch, Walter Schmögner, Barbara Schurz, Konstantin Skotnikov, Bengt Stiller, Sophia Süßmilch, Klaus Theuerkauf, TOMAK, Ursula Vischer und 5 Strafgefangene.  Die „Antisten“ schreiben, worüber andere schweigen. Und stellen aus, was ausgestellt werden muss.  

Veranstaltungsort

Galerie Knoll

Gumpendorfer Straße 18
1060 Wien

Aktuelle Termine

  • Sa. 16. Dez 2017, 13:00 - 17:00
  • Di. 19. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Mi. 20. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Do. 21. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Fr. 22. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Sa. 23. Dez 2017, 13:00 - 17:00
  • Mi. 27. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Do. 28. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Fr. 29. Dez 2017, 13:00 - 19:00
  • Sa. 30. Dez 2017, 13:00 - 17:00
Alle Daten

Alle Termine

Januar 2018

  • Di. 02. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Mi. 03. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Do. 04. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Fr. 05. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Di. 09. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Mi. 10. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Do. 11. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Fr. 12. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Sa. 13. Jan 2018, 13:00 - 17:00
  • Di. 16. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Mi. 17. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Do. 18. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Fr. 19. Jan 2018, 13:00 - 19:00
  • Sa. 20. Jan 2018, 13:00 - 17:00