Johann Feilacher, Citta

Judith.P.Fsicher - Johann Feilacher

hochSTAPELEI - Judith.P.Fsicher, drawings and objects
Judith.P.Fischer ist in der Kunstwelt für ihre von der Natur inspirierten Skulpturen, Installationen und Objekte bekannt, die sie aus Materialien wie Latex, Silicon oder elastomeren Schnüren anfertigt.
In ihren frühen Werken in den 1990-er Jahren steht der menschliche Körper, seine einzelnen Teilen und deren Umgestaltung im Fokus ihrer Arbeit.
Besonders ausdrucksstark sind hybrid erscheinende Objekte bei denen menschliche, tierische oder vegetabile Formen in der Art eines Hyronimus Bosch kombiniert werden.
Eine bedeutsame Rolle bei all ihren Arbeiten spielt die Wechselbeziehung von harten und weichen Elementen. Sie kombiniert weiche, künstliche Materialien mit Beton oder Stahl. Und so vermitteln zu Schleifen gebogener Stahl  und Beton Weichheit, während das weiche Silikon mit seinen Spitzen scharf und hart wirkt.Organische Formen erscheinen kristallin ohne jedoch zur Gänze ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zu verlieren.
Sie wirken wie eingefroren in einem Zwischenstadium bevor sie gänzlich versteinern, die Verbindung von Belebtem mit Unbelebtem mag auf den Betrachter irritierend, keineswegs aber erschreckend wirken.
Stark ist die Gegensätzlichkeit  von Oberfläche und Innenraum, von Sichtbarem und Ahnung. So können die gelben Evolas an überlebensgroße Zitronen erinnern, sie könnten aber auch Eier eines absonderlichen Lebewesens sein, die graue Cascade ergießt sich aus der Wand wie aus einem großen Rohr.
Aufgeblasen scheinen die in der Zeichnung aufeinandergeschichteten Pölster zu sein, weich und leicht zugleich schweben sie zwischen einem Oben und einem Unten. Noch intensiver wird dieser Eindruck in der Zeichnung  this is not a rabbit, bei der die dunkle und die helle Seite klar abgegrenzt sind, die Pölster wie Spiegelbilder komplementär zueinander liegen.
Und auch wenn die Silhouette entgegen dem Titel an einen Hasen erinnert, die Knöpfe der Pölster könnten die Augen eines unheimlichen Tiefseefisches sein. (Vasja Nagy)

Eigentlichkeiten - Johann Feilacher, Skulpturen
Beim Namen Johann Feilacher denken wir zunächst sofort an monumentale Holzskulpturen. Viele dieser Skulpturen finden sich in an öffentlichen Orten oder in Parks in Österreich und weltweit.
Diese großen Bäume  und  gewaltige Stämme erfordern eine spezielle Herangehensweise, die spezifische Bedeutung des Werkstoffes für Johann Feilacher ist unübersehbar. Die Bearbeitung der Stämme mit der Kettensäge hinterlässt eine raue Oberfläche und legt die Fasern frei, zeigt die Dichte und Härte des Holzes.
In einem weiteren Schritt werden manche der Skulpturen bewusst äußeren Einflüssen  wie Wetter, Insekten etc. ausgesetzt um eine Änderung der Färbung, der Textur oder Struktur des Holzes zu erzielen.
Im extremsten Fall wird der gänzliche Zerfall und das Verschwinden des Werkes in Kauf genommen oder, und dies zeigt den konzeptuellen Ansatz in Feilachers Werk, auch geplant.
Einige de Arbeiten werden gefärbt, wobei Johann Feilacher hier eine ganz bestimmte rote Farbe einsetzt. In den meisten Fällen werden sie mit einem Schneidbrenner  gebrannt. Diese Technik erlaubt es dem Künstler, die Schwärzungen mit höchster Präzision zu setzen.
Die Handschrift, die der Künstler auf seinen Skulpturen hinterlässt ist präzise, aber rau, nahezu gewalttätig. Dies lässt den Betrachter bei manchen Arbeiten an primitive Kunst denken.
Eine Gruppe von Arbeiten ist von ozeanischen Masken beeinflusst, eine andere Gruppe von Schildern, eine andere von Äxten aus der Steinzeit. Diese ursprünglichen Darstellungen erzählen Geschichten der Erde, Geschichten von Zeit und Leben. Sie tragen das Wissen, die Schönheit und das Geheimnis einer vergangenen Epoche, das für zukünftige Generationen aufbewahrt werden soll und zeigen uns in einfachen Figuren das jetzige Leben. Auf den ersten Blick wirken die Skulpturen erhaben, von der Nähe betrachtet sind sie warm und vertraut.

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