Cornelius Obonya

Coriolan

In Rom hungert das Volk. Getreide ist genügend vorhanden, doch nur wenige können es noch bezahlen. Die Regierung muss die Kornspeicher vor Übergriffen schützen, denn das Volk verlangt die sofortige Verteilung und droht mit Aufstand. Die noch junge Republik wankt. Caius Martius, verdienter Kriegsheld zahlreicher Schlachten, verteidigt die Haltung der Regierung – nicht mit Diplomatie, sondern deutlicher Verachtung des Volkswillens. Doch das Volk gibt nicht auf und erkämpft sich ein politisches Mitspracherecht. Die verfeindeten Volsker nutzen die sozialen Unruhen in Rom und greifen an. Ein blutiger Krieg beginnt. Caius Martius, Roms bester Soldat, zieht begeistert in die Schlacht - die Volsker werden bei Corioli geschlagen. Für seinen überragenden Sieg erhält er den Ehrennamen Coriolanus.

Zurück in Rom, steht Coriolanus’ Ernennung zum Konsul, dem höchsten Amt im Staat, nur noch eins im Wege: Er muss beim Volk darum werben, seine Wunden vorzeigen und um Stimmen bitten. Doch nichts verabscheut dieser Mann so sehr, wie sich gemein zu machen mit der „dummen Masse“.

Shakespeares Coriolan ist ein brandaktueller politischer Thriller um Macht, Intrige, Krieg und die Auflehnung des Volkes. Der Aufstieg und Fall des mutigen und hochmütigen Kriegers für Vaterland und Ehre erfuhr zahlreiche Interpretationen – sie reichen vom martialischen, tyrannischen Antihelden, einer „Führerfigur“, die dem Volk demokratische Rechte verweigert, bis hin zum aufrechten, integren Patrioten und Garanten der Ordnung.

Regie: Carolin Pienkos
Bühne: Walter Vogelweider
Kostüme: Heide Kastler
Musik: Imre Lichtenberger Bozoki,Moritz Wallmüller
Kampfchoreographie: Martin Woldan
Licht: Friedrich Rom
Dramaturgie: Eva-Maria Voigtländer
Dramaturgische Mitarbeit: Rita Czapka

Caius Martius, später Caius Martius Coriolanus: Cornelius Obonya
Menenius Agrippa, Freund des Coriolan: Martin Reinke
Cominius, Konsul und Oberkommandeur des Heeres: Bernd Birkhahn
Senator: Rudolf Melichar
Volumina, Coriolans Mutter: Elisabeth Orth
Virgila,Coriolans Gemahlin: Anna Sophie Krenn
Der junge Martius, sein Sohn: Oskar Rathkolb
Sicina Veluta, Volkstribun: Sylvie Rohrer
Erster und zweiter Senatsdiener: Anna Woll, Jeanne Marie Bertram
Junius Brutus, Volkstribun: Hermann Scheidleder
Erster Bürger, Anführer der Plebejer: Daniel Jesch
Erster Staatsdiener: Andrej Reimann
Tullus Aufidius, Feldherr des volskischen Heeres: Markus Meyer
Erster volkischer Senator: Rudolf Melichar
Ein römischer Gefangener: Sven Dolinski
Leutnant des Aufidius: Felix Kreutzer
Erster, zweiter und dritter Diener des Aufidius: Andrej Reimann, Felix Kreutzer, Sven Dolinski
Römische und volskische Bürger und Soldaten: Jeanne Marie Bertram, Anna Woll, Sven Dolinski, Daniel Jesch, Felix Kreutzer, Valentin Postlmayr, Andrej Reimann

Beginn des Kartenvorverkaufs an der Tageskasse, telefonisch für Inhaber von Kreditkarten und im Internet: jeweils am 20. des Vormonats für den gesamten Monat und die ersten Tage des Folgemonats (z.B. am 20. Jänner für alle Vorstellungen im Februar und die ersten Tage im März)
Tageskassen: Zentrale Kassen der Bundestheater (1., Operngasse 2), Burgtheater (1., Universitätsring 2), Volksoper (9., Währinger Strasse 78): Montag-Freitag 8-18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 9-12 Uhr
Mit Kreditkarte: Tel: +43(1) 513 1 513, Montag bis Sonntag, 10 bis 21 Uhr
Kartenverkauf via Internet: www.burgtheater.at, www.culturall.com

Veranstaltungsort

Akademietheater

Lisztstraße 1
1030 Wien

Tickets & Info

  • 7 - 61 €

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