Der eingebildete Kranke

Der eingebildete Kranke

Hypochondrie ist eine psychische Störung, bei der die Betroffenen unter massiven Ängsten leiden, eine ernsthafte, gar tödliche Erkrankung zu haben. Molières „eingebildeter Kranke“ Argan ist so ein Hypochonder: er zieht Ärzte zu Rate, die ihm wiederum geduldig und gerne überflüssige Behandlungen verschreiben.
Ein Arzt im Hause wäre fein, denkt Argan, und möchte deshalb seine Tochter mit einem solchen verheiraten. Die ist jedoch in Cléante verliebt – und die Komödie nimmt ihren Lauf. Am Ende beschließt Argan, selbst Arzt zu werden, und die Tochter darf heiraten, wen sie will, Hauptsache er wird Arzt. Unter dem Rippenknorpel, dem griechischen „chondros“, vermutete man einst den Ursprung der Hypochondrie. In der gleichen Region sitzt der Schmerz, der bei allzu heftiger Beanspruchung des Lachmuskels entsteht. Diese Diagnose wird dem Publikum der Inszenierungen von Herbert Fritsch häufig gestellt. Lachen heilt, was auch immer.

Regie: Herbert Fritsch
Bühne: Herbert Fritsch
Kostüme: Victoria Behr

Veranstaltungsort

Burgtheater

Universitätsring 2
1010 Wien

Tickets & Info

Aktuelle Termine

  • Fr. 19. Okt 2018, 20:00
  • So. 21. Okt 2018, 19:00