Staatsoper

Ballett: Le Corsaire

Konzept, Einstudierung und Choreographie: Manuel Legris
Musik: Adolphe Adam u.a.
Dramaturgie: Jean-François Vazelle

Seit seiner Uraufführung 1856 in der Pariser Opéra zählt das Werk zu den eindrucksvollsten Handlungsballetten des 19. Jahrhunderts. Besondere Popularität gewann das Opus durch die Fassungen von Jules Perrot und Marius Petipa sowie durch Dame Margot Fonteyn und Rudolf Nurejew, welche dem so genannten Le Corsaire Pas de deux zur weltweiten Bekanntheit verhalfen. An der Wiener Staatsoper wurde es bislang
noch nicht zur Gänze gezeigt. Auf Basis der mehr als 150 Jahre umspannenden Tradition des Balletts erarbeitet Manuel Legris eine spezielle Fassung für sein Ensemble. Dabei schöpft er vor allem aus den reichhaltigen Aufführungstraditionen der französischen und russischen Überlieferungslinien des Werkes, die er aus seiner Sicht und Erfahrung interpretiert. Handlung, Musik, Choreographie und Ausstattung werden dabei behutsam zu einem neuen Gesamtbild zusammengefügt, welches sich auf die Höhepunkte des bunten Treibens rund um das Paar Conrad und Medora konzentriert. Die Ausstattung stammt von Luisa Spinatelli, womit sich ein bereits im Falle des Schwanensee erfolgreiches und gut aufeinander eingestelltes Team erneut zusammenfindet.

Veranstaltungsort

Wiener Staatsoper

Opernring 2
1010 Wien

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