curated by_Jürgen Tabor

Gil Yefman zählt zu den wichtigsten Protagonisten der jungen Kunstszene Israels. Seine Arbeiten setzen sich mit komplexen Identitäten und normativen Auffassungen von Andersheit auseinander und untersuchen, wie persönliche und kollektive Traumata Identitäten formen. Sie umfassen eine Reihe von Medien wie Video, Fotografie, Performance und Malerei sowie insbesondere weiche Strick- und Textilskulpturen.

Yefmans erste Einzelausstellung in Österreich in der Galerie Steinek präsentiert eine Auswahl seiner Auseinandersetzungen mit dem Holocaust und der fortwährenden Beschäftigung der israelischen Gesellschaft mit dem Leben danach. Seine Arbeiten widmen sich selten besprochenen, aber tiefgehenden Themen wie der Gründung des Kibbutz Buchenwald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der institutionalisierten sexuellen Gewalt in Konzentrationslagern. Indem er diese Themen mit aktuellen Realitäten wie der Flüchtlingsbewegung verknüpft, erzeugt er ein Bewusstsein, das sowohl auf die erstarrte Historisierung des Holocaust als auch auf die Einfühlung in die Traumata der Geflüchteten zurückwirkt. Es wird ein Zirkulationsmechanismus in Gang gesetzt, in dem sich unterschiedliche historische und gegenwärtige Zeitebenen, Erfahrungen und Identitäten verbinden.

 

Veranstaltungsort

Galerie Steinek

Eschenbachgasse 4
1010 Wien
Karte

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